Journalismus-AG


Digitale Türschilder: lüttIng.-Jury begeistert über intelligente Idee  (März 2023)

Von Lumi Schröder und Antonia Rotaru

 

So viel wie an diesem Tag war wohl selten im Makerspace an der AVS los. Der Grund war ein besonderer: Die Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses der 12. Klasse und einer freiwilligen AG der 7. und 8. Klasse präsentierten eine Neuheit: Digitale Türschilder.

 

Die Idee hinter dem Projekt: Wenn man zum Beispiel einen Vokabeltest nachschreiben muss oder einen Arbeitsauftrag in einem anderen, freien Raum bearbeitet, muss man an verschiedenen Türen klopfen, um einen freien Raum zu finden. Das ist sehr nervig für alle Beteiligten. An digitalen Türschildern kann man hingegen erkennen, ob der Raum frei ist. Außerdem kann man direkt sehen, welche Lehrkraft unterrichtet, wie der Tagesablauf (Stundenplan) an diesem Tag ist und ob eine Arbeit geschrieben wird.

 

Nun war die lüttIng.-Jury an der AVS zu Gast, um sich über das Projekt zu informieren. Diese bestand aus Vertretern des Bildungsministeriums, der Nordmetall-Stiftung, der Technischen Fakultät der Christian-Albrecht-Universität in Kiel, der Europauniversität in Flensburg, der Fachhochschule Kiel und der Technischen Akademie Nord. Aber zurück zum Thema…

 

Angefangen hat alles im November 2021. Die Schülerinnen und Schülern arbeiten in verschiedenen Gruppen, um das Projekt der intelligenten Türschildern voranzutreiben. Manche auf der technischen Seite, manche in der Öffentlichkeitsarbeit. Jetzt machte sich die Jury ein Bild vom Stand der Dinge – und war begeistert: „Es ist großartig, dass etwas hier an der AVS entsteht, das das Schulleben verbessert. Dieses Projekt ist langfristig gedacht und wird lange sichtbar sein“, sagt lüttIng.-Koordinatorin Sabine Petersen. „Schülerinnen und Schüler schaffen sogar für Verbesserungen für Lehrer.“ Von einem „Leuchtturmprojekt“ sprach Patric Schaubrenner der als so genannter Educational Engineer im Landesprogramm „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ an der Europauniversität Flensburg tätig ist. Zu den Schülerinnen und Schülern sagte er: „Man könnte mit euch direkt ein Startup schaffen. Ihr müsst das zur Marktreife bringen. Das ist ein Wahnsinns-Ding.“ Mit einem Lachen fügte er hinzu: „Und dann müsst ihr die Prozente verhandeln“. Ebenfalls anwesend beim Besuch der Jury waren Marcel Lettmann und Andreas Jablonski von der neox Studios GmbH, die die Arbeit der Schüler mit technischem Know-how unterstützen. „Der Wissenstransfer ist die Grund-DNA unserer Firma. Es ist für uns ein interessantes Projekt, mit den Schülerinnen und Schüler in den Austausch zu gehen und das Produkt möglichst irgendwann marktreif zu machen. Hand in Hand, auf Augenhöhe“, sagte Geschäftsführer Jablonski.

 

Die Idee ist also, dass die Türschilder langfristig auch an anderen Schulen genutzt werden können. Mehr Informationen kann man auf Twitter, Facebook und Instagram erfahren. Finanziert wird das Projekt von lüttIng.-Stiftung, die 5000 Euro zur Verfügung gestellt hat. „Davon“, so erklärt es Herr Räker, der für das Projekt mit Herrn Clausen zusammen verantwortlich ist, „sind 4000 Euro bereits abgerufen“. Und für alle am Schulleben Beteiligten die gute Nachricht zum Schluss: Wenn Ihr nicht wisst, wo ihr hinwollt, auf die digitalen Türschilder ist Verlass.

 

Fotos: Marco Knopp, lüttIng.

 



Eindrücke von der Regionalbegegnung "Schulen musizieren" (März 2023)

Am 8. März 2023 fand in der Aula der AVS das Begegnungskonzert „Schulen musizieren“ statt. Dieses hatte der Bundesverein für Musikunterricht (BMU) veranstaltet, um klar zu machen, wie wichtig es ist, das junge Leute Musik machen. Erklärt wurde auch, dass es an manchen Schulen keinen Musikunterricht mehr gebe. Nach einer kurzen Rede ging es direkt mit der Big Band der Goethe Schule los, die zum Beispiel die Lieder „Chameleon“ und „Ain’t no“ spielte. Dann kam die Grundschule Wanderup, die unter anderem das „Das Wetter“ sang. An dritter Stelle spielte die Jugend Big Band aus dem Alten Gymnasium Flensburg „Birdland“ und weitere Stücke. Danach sang die Grundschule im Grünen aus Großsolt das Lied „Pommesbude“ und weitere Songs, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Den weitesten Weg hatte allerdings die Big Band aus Husum, die den Song „You Dance so well“ und andere sang und spielte. Dann wurde es direkt heimischer mit dem WPK Musical unter der Leitung von Andrea Beland. Wir sangen „Hello Bonjour“, „Münchhausens Abenteuer“ und „Tage wie diese“. Die Big-Band der AVS, La Banda Viktoria“ überzeugte mit den Songs „This is me“, „Skyfall“ und „Bad Guy“.

„Der Abend war für mich ein Highlight“ sagte Musiklehrer Christian Spevak, der die Big Band leitet. „Ich habe mich sehr gefreut, dass wir sieben verschiedene Ensembles von sechs verschiedenen Schulen bei uns in der Aula zu einem großen Begegnungskonzert versammeln und gemeinsam das Publikum begeistern konnten. Besonders reizvoll finde ich an diesem Format, dass sich musizierende Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Schulen (und Schularten) gegenseitig begegnen, zuhören und – im besten Fall – motivieren.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Der Abend war etwas länger als gedacht – aber im Grunde sehr schön.

 

Einige Eindrücke von diesem musikalischen Abend befinden sich in der nachfolgenden Galerie.

 

Antonia Rotaru

 



Interview mit "Checker Tobi" (Februar 2023)

Die Journalismus AG hatte die Gelegenheit, mit dem Moderator der Kinderwissenssendung "Checker Tobi" ein Interview zu führen. Für das Interview wurde der Moderator online zugeschaltet. Das komplette  Interview ist am 24. Februar 2023 im Flensburger Tageblatt erschienen.



„Ich möchte ganz viele Dinge nicht missen“ – Abschiedskonzert von Christoph Schmidt (Januar 2023)

Christoph Schmidt ist eine Institution an der AVS. Er hat Generationen von Schülern mitgeprägt – vor allem im musischen Bereich. Seit 27 Jahren unterrichtet der Musik- und Deutschlehrer an der Schule. Am Freitag findet nun sein Abschiedskonzert mit Schülern, Weggefährten und Freunden statt. Im Vorfeld hat die Journalismus-AG – stilecht in „seinem“ Musikraum – mit ihm über die Vorbereitung für das Konzert, seine Gefühlslage, die Zeit an der AVS und die Pläne für die Zukunft gesprochen.

 

Das Interview kann hier gelesen werden.

 

Interview: Naomi Seip, Jakob Junk, Jona Marie Happ, Johanna Hambruch und Antonia Rotaru

 

Fotos: Emma Bruhn und Jana Thomsen



Lesen – Hören – Sehen: Der etwas andere Adventskalender (Dezember 2022)

Die Vorweihnachtszeit ist meist wuselig, dabei sollte der Advent doch eigentlich zum Innehalten sein. Eine Zeit, in der man gut Bücher lesen, Podcasts hören und Filme oder Serien schauen kann. Deswegen hat die Journalismus-AG bis Weihnachten Tipps zusammengestellt, die als Adventskalender jeden Tag hier auf der Homepage erscheinen. Die kurzen Empfehlungen richten sich vor allem an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7. Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp dabei, den ihr noch nicht kennt.

 

Alle Tipps und Empfehlungen befinden sich im Adventskalender.



Von der Schülerin zur Schulsozialarbeiterin – Ann-Kathrin Koch im Interview (Dezember 2022)

Einerseits war es wie immer. Schulsozialarbeiterin Ann-Kathrin Koch war im Gespräch mit den Schülerinnen. Normalerweise ist sie es, die zuhört. Das war diesmal anders. Die Kinder der Journalismus-AG hörten zu, stellten Fragen, hakten nach – und Ann-Kathrin Koch sprach, erklärte und legte dar, wie es ihr in bestimmten Situationen geht. Die Rolle der Interviewten war eine neue für Ann-Kathrin Koch. Die jungen Redakteurinnen sind immer noch frisch im Journalismus, aber mit jedem Interview wachsen sie mehr in diese Rolle hinein. Mit der Schulsozialarbeiterin sprechen sie darüber, wie es ist als frühere Schülerin in neuer Rolle zurück an die Schule zu kommen, was das Schöne an dem Beruf ist und ob sie wieder diesen Weg gehen würde.

 

Das gesamte Interview kann hier nachgelesen werden.



Zu Gast bei den Profis: Journalismus-AG besucht sh:z-Redaktion (November 2022)

Wir (die Journalismus-AG) waren am Montagnachmittag im sh:z-Medienhaus in Mürwik. Dort arbeiten unter anderem die Redakteure für das Flensburger Tageblatt. Kiwi-Redakteurin Ina Reinhart hat uns das Haus gezeigt und alles erklärt. Dann sind wir in einen sehr großen Besprechungsraum gegangen, wo sie uns alles über die Kiwi-online-Seite gezeigt hat und wie die Zeitung aussieht, wenn sie noch nicht fertig ist. Um 16 Uhr waren noch viele Lücken auf der Seite. Das fertige Ergebnis konnten wir, wie alle anderen Leser auch, dann am anderen Tag bewundern.

 

Bevor wir den Chefredakteur Stefan Hans Kläsener interviewt haben, sind wir in einen noch größeren Raum gegangen, wo ganz viele Reporter sitzen und ihre Berichte schreiben. Dieser Raum, der „Newsroom“ genannt wird, ist etwa 600 Quadratmeter groß, also fast so groß wie ein Handballfeld. Das Neue in diesem Raum ist, dass es kleine, schalldichte Kabinen gibt, in denen man in Ruhe arbeiten kann. Danach haben wir den Chefredakteur interviewt. Das war sehr spannend. Er sagte: „Eigentlich mag ich es gar nicht gerne, selbst interviewt zu werden. Journalisten stellen lieber selbst die Fragen. Aber für euch mache ich eine Ausnahme.“ Was er dann auf unsere Fragen geantwortet hat, könnt ihr im vollständigen Interview lesen. 

 

Text: Jana Thomsen (6c) und Karla Pahl (6c); Fotos: Michael Staudt (sh:z)



„Das ist nicht okay“: AVS-Schülerinnen kommentieren Fußball-WM in der Zeitung (November 2022)

Die Meinung war klar und deutlich: „Wir finden die Hintergründe rund um die Fußball-WM in Katar erschreckend.“ In der Journalismus-AG verfassten Lumi Schröder (5a) und Antonia Rotaru (5e) einen Kommentar zum Großevent, das derzeit nicht jeder sehen will, aber über das doch viel gesprochen wird. Erschienen ist der Kommentar am Tag vor dem Eröffnungsspiel auf der Internetseite und in den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (u.a. Flensburger Tageblatt), mit dem die AG kooperiert. In mehr als 180.000 Zeitungen war der Text somit zu lesen. Die Autorinnen durften zu Recht stolz sein.



Die jungen Redakteure legen los: Das erste Interview der Journalismus-AG ( November 2022)

Die Situation war neu – und selbst für journalistische Verhältnisse ungewöhnlich. Zur Interview-Premiere der neuen Journalismus-AG hatten die jungen Redakteure den Schulleiter eingeladen. Normalerweise sitzen den Interviewten ein oder zwei Gesprächspartner gegenüber. Markus Eckert wollten aber gleich 14 Fünft- und Sechstklässler befragen. Eine Premiere ist eben etwas Besonderes. Und so war der Fragenkatalog lang. Die Nachwuchsjournalisten waren gut vorbereitet und freuten sich vor allem, dem Schulleiter auch ein paar „fiese“ Fragen zu dessen eigener Schülerllaufbahn stellen zu können. Auch erste Nachfragen wurden schon gestellt. Es wurde ein munteres Gespräch über Lieblingsfächer, Lücken in Latein, den Grund für den Wandel im Schulleben des Schülers Markus E., die Entwicklung vom Schüler mit LRS zum Deutschlehrer und die Arbeit als Schulleiter an der AVS. Im Anschluss waren sich die AG-Teilnehmer einig: Das hat Spaß gemacht. Fortsetzung folgt. Damit aus jungen Redakteuren alte Presse-Hasen werden.

 

Das gesamte Interview kann hier gelesen werden.